Das Problem haben viele. Manchmal ist es ein „Äh“, manchmal ein „ich sag mal“ oder ein „eigentlich“. Dabei gibt es zwei Schwierigkeiten. Erstens, dass wir es sagen, ohne dass es uns selbst bewusst ist. Zweitens können wir diese Angewohnheit nicht durch eine andere ersetzen, also „Öh“ statt „Äh“. Deshalb kenne ich nur eine wirkungsvolle Methode:
Bitten Sie jemanden, Ihnen immer ein Zeichen zu geben, wenn er das Füllsel oder die Floskel hört. Ein Zeichen ist besser, als Sie im Reden zu unterbrechen, indem er was sagt. Dies sollte er konsequent tun (und natürlich nur, wenn Sie zu zweit sind, nicht vor anderen). Nach einer Weile (oft schon nach 20 Minuten) wird es Ihnen selbst bewusst, allerdings erst, nachdem Sie es schon gesagt haben. Nun müssen Sie sich selbst konsequent innerlich dieses Zeichen geben. Der Effekt: Mehr und mehr merken Sie es schon, bevor Sie es sagen und können es dann auch bewusst vermeiden. Das dauert übrigens auch nur kurze Zeit, vorausgesetzt Sie sind wirklich konsequent.
Füllsel dieser Art schwächend die Kraft Ihrer Aussagen. Vermeiden Sie sie konsequent, auch wenn sich immer wieder etwas einschleicht.